Naturschutz braucht viele Hände

Dass Natur und Umwelt krank sind, weiß inzwischen jeder. Wir wollen aber nicht tatenlos zusehen, sondern mit phantasievollen und kreativen Aktionen aufklären und selbst für die bedrohte Umwelt eintreten.

Mit viel Begeisterung forschen wir nach seltenen Tieren, legen Teiche und Hecken an, pflegen Waldränder und Obstwiesen oder analysieren die Verschmutzung der Bäche.

Logisch, dass wir bei unseren Aktionen eine Menge lernen. Spielerisch, anschaulich und lebendig. Denn draußen in der Natur sehen wir Tiere und Pflanzen aus der Nähe, beobachten ihre Lebensweise und erfahren ihre Bedeutung für eine vielgestaltige und gesunde Umwelt.

Besonders wichtig ist uns als jungen Menschen mit unterschiedlichen Ideen und Ansichten die Gemeinschaft in der Gruppe. Sie erfordert ein wenig Toleranz und Interesse für den Anderen aber sie bietet gemeinsames Erleben.

Jeder packt mit, denn gemeinsam kann man viel mehr erreichen. Es macht Spaß mit anderen neues auszuprobieren.

Singen, musizieren, Theater spielen und Geschichten erzählen gehört für uns genauso zur Waldjugend, wie gemütliche Hüttenabende und zünftige Zeltlager.

Für alle, die es dann ganz genau wissen wollen, machen wir Seminare, besuchen Naturschutzgebiete, technische Anlagen (z.B. Windräder, Kraftwerke, Kläranlagen) und diskutieren uns mit Fachleuten die Köpfe heiß.

Dass wir uns dabei kein X für ein U vormachen lassen und kritisch nachfragen, das versteht sich von selbst.

Das schönste aber ist es, in den Ferien auf Fahrt zu gehen. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad und der Bahn, ob ferne Länder oder ganz in der Nähe bei einer befreundeten Gruppe: Es gibt viel zu erleben, tolle Eindrücke und neue Freunde zu gewinnen. Fernsehen und Video sind uns eben kein Ersatz für das echte Leben.

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